Pressemitteilung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung


Kulturstaatsminister Nida-Rümelin vergibt Stipendien für das Deutsche Studienzentrum Venedig

Der Beauftragte der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien, Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin, fördert in den Jahren 2003 bis 2005 junge deutsche Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst und Musik (Komposition) durch jeweils zweimonatige Aufenthalte im Deutschen Studienzentrum Venedig. Der Aufenthalt soll es den Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen, Projekte mit einem Bezug zu Venedig vor Ort weiter zu entwickeln oder umzusetzen.

Der Jury lagen insgesamt 37 Vorschläge und Bewerbungen vor. Dem von der Studienstiftung des deutschen Volkes berufenen fünfköpfigen Gremium gehörten die Professoren Wolfgang Luy (Hochschule für Gestaltung, Offenbach), Marcel Odenbach (Hochschule für Medien, Köln), Manfred Trojahn (Robert-Schumann-Hochschule, Düsseldorf) und Ben Willikens (Rektor der Akademie der Bildenden Künste, München) an.

Ein Stipendium erhielten insgesamt 15 hochbegabte Künstlerinnen und Künstler:
Jörn Arnecke (Hamburg), Frank Gerhardt (Frankfurt) und Karola Obermüller (Darmstadt) in der Sparte Musik (Komposition) und Maxi Bade (Berlin), Laurenz Berges (Düsseldorf), Jachym Fleig (Dresden), Andrea Frank (Puchheim), Bernhard Fuchs (Düsseldorf), Falk Haberkorn (Berlin), Volker Hermes (Düsseldorf), Gregor Hildebrandt (Berlin), Robert Klümpen (Düsseldorf), Friedrich Kunath (Köln), Heide Mutter (Köln) und Michael Wagener (Frankfurt) in der Sparte Bildende Kunst.

Das Deutsche Studienzentrum in Venedig ist eine wissenschaftliche, interdisziplinäre Einrichtung, die in Venedig Forschungen zu Geschichte und Kultur der Stadt ermöglicht. Das Zentrum, in dem es keine Künstlerateliers gibt, wird von dem Verein "Deutsches Studienzentrum in Venedig e.V." getragen, der vom Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien vollständig finanziert wird.

Neue Bewerbungen für Künstlerstipendien sind ab 2005 möglich.

Kontakt:
Referat "Kultur und Medien"
Telefon: 01888 / 272-3281
E-Mail: 322@bpa.bund.de

(2. Oktober 2002)

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