Werkverzeichnis: Kammermusik: "Dospahr" (1994)


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Uraufführung (UA): Hameln, Münster St. Bonifatius, 26. Juli 1995;
Katharina Voss (Oboe)
Besetzung: Oboe solo, Dauer: 4 Minuten



Ein rhapsodisch schweifendes Stück, den Zentralton d einkreisend - was auch den rätselhaften Titel erklärt, wenn man sich ihm von hinten nähert...

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Jörn Arneckes "Dospahr" im Münster uraufgeführt

Auf dem sommerlichen Programm "Musik und Wort" im Hamelner Münster stand am Mittwoch abend erstmals das "Junge Trio Hameln". Katharina Voss (Oboe), Jörn Arnecke (Violoncello) und Johannes Debus (Cembalo und Orgel) begeisterten die zahlreichen Zuhörer mit Barockwerken. "Dospahr", von Jörn Arnecke komponiert und von Katharina Voss im Oboen-Solo vorgetragen, war eindeutig der Höhepunkt in diesem Konzert. Mit einer formschön-schlanken Tongebung ließ Katharina Voss die Uraufführung von "Dospahr" zu einem einzigartigen Juwel werden.
(…) Das Oboenspiel von Katharina Voss hörte sich an, als wenn es leicht, ja improvisiert dahinflösse. Doch der Schein trügt. Eine bis ins Detail ausgeformte Grifftechnik und eine perfekte Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Atemluft ließen die Musikerin mit ihrem Instrument eins werden. Daß die Nachwuchs-Musiker auf große Resonanz beim Publikum gestoßen sind, zeigte der begeisterte Applaus am Ende. (…)

Simone Knöchelmann, Deister- und Weserzeitung, 28. Juli 1995


Eigenwillige Kompositionen voller Elegie und Tiefgang
Benefizkonzert für das jüdische Mahnmal: In der Marktkirche erklangen Werke von Siegfried Steche und Jörn Arnecke

"Wortlos wird an ,Böse Stunden‘ gedacht und zugleich die Hoffnung auf Versöhnung weitergetragen." In diesem Sinne wollen die Veranstalter das Benefizkonzert für die Neugestaltung des Mahnmals in der Bürenstraße verstanden wissen, das am Dienstag in der Marktkirche mit der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit Hameln e.V. stattfand. (…) Dabei ist die Geste nicht übersehen geblieben, daß Steche die Leitung seiner Kantate "Morgensonne lächelt auf mein Land" seinem ehemaligen Schützling in Theorie und Komposition überließ.
Vor dem das Konzert eröffnenden Oboensolo "Dospahr" machte U. Sartor im Auftrage der veranstaltenden Gesellschaft mit dem Hauptanliegen dieses Abends bekannt.
Die Oboistin Katharina Voss entdeckte in dem ganz frühen Werk Arneckes angemessen elegische Züge, beinahe ein Klagegesang. Überdeutlich wurde Arneckes Kompositionskonzept: das melodische Geschehen erwächst Grundintervallen, die, Gerüsttönen ähnlich, sich immer wieder in den Vordergrund spielen. (…)

Winfried Kühne, Deister- und Weserzeitung, 28. September 1995

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